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Gold-Star-Pokémon-Karten: alle 27 und ihre Rekorde 2026

Alle 27 Gold-Star-Karten mit Set und Nummer, die Rekorde 2026 bis 2,7 Millionen US-Dollar, warum sie so selten sind und woran du eine echte erkennst.

Von , Geschäftsführer der The Agentics GmbH

Eine deutsche Karte Schimmerndes Kabutops aus Neo Destiny im PSA-Gehäuse, oben die Regel, dass nur ein Schimmerndes Kabutops im Deck erlaubt ist, darunter das glänzende Kartenbild.

Gold-Star-Karten erkennst du an einem kleinen goldenen Stern hinter dem Namen des Pokémon. Die Originale erschienen von 2004 bis 2007, auf Englisch sind es genau 27 Karten. 2026 sind sie das gefragteste Sammelgebiet der englischen Pokémon-Karten: Ein Flemmli mit Gold Star brachte in der Note PSA 10 2.700.000 US-Dollar, so viel wie keine englischsprachige Pokémon-Karte vor ihm.

Hier stehen alle 27 Karten mit Erweiterung und Nummer, die Rekordverkäufe des Jahres mit Note, Datum und Quelle, was diese Karten so selten macht und woran du eine echte Gold-Star-Karte erkennst, bevor du mitbietest.

Die kurze Antwort

  • Was eine Gold-Star-Karte ist: ein Basis-Pokémon in seiner seltenen Farbvariante, mit einem goldenen Stern hinter dem Namen und als Seltenheitssymbol. Sammler schreiben auch Goldstar.
  • Wie viele es gibt: 27 auf Englisch, verteilt auf neun EX-Erweiterungen und die Promo-Serie POP Series 5, erschienen von November 2004 bis März 2007.
  • Die teuerste: Flemmli (Torchic) aus EX Team Rocket Returns in PSA 10, 2.700.000 US-Dollar in einer Auktion, die am 10. September 2026 endete.
  • Wie selten: Ungefähr in jedem zweiten Display steckte eine Gold-Star-Karte, und vom Flemmli führt PSA nur 19 Exemplare in der Note 10.

Alle 27 Gold-Star-Karten mit Set und Nummer

Die Tabelle folgt der Erscheinungsfolge. Der deutsche Name steht vorn, der englische in Klammern, weil Auktionen und Notenlisten die Karten so führen. Die Nummer findest du unten rechts auf der Karte.

Erweiterung Erschienen Gold-Star-Karten mit Nummer
EX Team Rocket Returns November 2004 Hydropi (Mudkip) 107/109, Flemmli (Torchic) 108/109, Geckarbor (Treecko) 109/109
EX Deoxys Februar 2005 Latias 105/107, Latios 106/107, Rayquaza 107/107
EX Unseen Forces August 2005 Entei 113/115, Raikou 114/115, Suicune 115/115
EX Delta Species Oktober 2005 Groudon 111/113, Kyogre 112/113, Metagross 113/113
EX Legend Maker Februar 2006 Regice 90/92, Regirock 91/92, Registeel 92/92
EX Holon Phantoms Mai 2006 Garados δ (Gyarados) 102/110, Mewtu (Mewtwo) 103/110, Pikachu 104/110
EX Crystal Guardians August 2006 Simsala (Alakazam) 99/100, Celebi 100/100
EX Dragon Frontiers November 2006 Glurak δ (Charizard) 100/101, Mew δ 101/101
EX Power Keepers Februar 2007 Flamara (Flareon) 100/108, Blitza (Jolteon) 101/108, Aquana (Vaporeon) 102/108
POP Series 5 März 2007 Psiana (Espeon) 16/17, Nachtara (Umbreon) 17/17

Kartenliste nach Bulbapedia, Erscheinungsmonate nach der Kartendatenbank TCGdex. Das δ steht für Delta-Spezies: Diese Pokémon tragen den Typ, dessen Farbe ihre Farbvariante hat, Garados ist deshalb ein Feuer-Pokémon.

Zwei Karten kamen später dazu: Die Jubiläumserweiterung Celebrations hat 2021 das Nachtara unter derselben Nummer 17/17 nachgedruckt, erkennbar am Logo zum 25. Jubiläum unten rechts im Bild, und aus der Schwert-und-Schild-Zeit stammt eine Promokarte Quajutsu (Greninja) mit Stern. Wer ein Nachtara mit Gold Star kauft, prüft deshalb zuerst, ob es das Original von 2007 ist.

Die Rekordverkäufe 2026

Alle Beträge in US-Dollar, der Währung, in der bezahlt wurde, und einschließlich Aufgeld, wo die Quelle es so angibt. Jede Zeile ist ein einzelner, belegter Verkauf aus diesem Jahr.

Karte Note Preis Datum Quelle
Flemmli (Torchic), EX Team Rocket Returns 108/109 PSA 10 2.700.000 10.09.2026 ComicBook, 17.09.2026
Rayquaza, EX Deoxys 107/107 CGC Pristine 10 1.020.000 28.08.2026 Mitteilung von CGC
Hydropi (Mudkip), EX Team Rocket Returns 107/109 PSA 10 1.020.000 20.09.2026 Sports Illustrated, 28.09.2026
Rayquaza, japanisch, Clash of the Blue Sky, 1. Edition BGS 10 562.650 02.10.2026 Sports Illustrated, 04.10.2026
Pikachu, EX Holon Phantoms 104/110 PSA 10 480.000 Ende September 2026 Dexerto, 29.09.2026
Latias, EX Deoxys 105/107 CGC Pristine 10 456.000 25.09.2026 Sports Illustrated, 28.09.2026
Glurak δ (Charizard), EX Dragon Frontiers 100/101 PSA 10 393.000 10.09.2026 ComicBook, 17.09.2026
Mew δ, EX Dragon Frontiers 101/101 PSA 10 192.000 Juli 2026 Sports Illustrated, 12.07.2026
Pikachu, EX Holon Phantoms 104/110 PSA 10 148.800 15.02.2026 Sports Illustrated, 22.05.2026
Mewtu (Mewtwo), EX Holon Phantoms 103/110 PSA 10 85.000 23.04.2026 Sports Illustrated, 22.05.2026

Flemmli und Glurak liefen in derselben zweiwöchigen Auktion vom 28. August bis 10. September 2026, die Tabelle nennt den letzten Tag. Für das Pikachu vom September nennt der Bericht die Woche, für das Mew die Woche vom 5. bis 11. Juli 2026.

Vier dieser Karten stehen auch in der Rangliste der fünfzehn teuersten Pokémon-Karten überhaupt, Flemmli auf Platz 4. Die ganze Liste mit Pikachu Illustrator und den Art-Academy-Karten steht in Die teuerste Pokémon-Karte der Welt.

Wie schnell die Preise 2026 gestiegen sind

Im April 2026 lag der höchste je für eine Gold-Star-Karte bezahlte Preis noch bei 180.000 US-Dollar, erreicht zweimal mit dem japanischen Nachtara, so schrieb es Sports Illustrated am 6. April 2026. Fünf Monate später lag der Rekord fünfzehnmal so hoch. Drei Karten zeigen den Verlauf, jeweils in derselben Note PSA 10:

  • Glurak δ: 65.600 US-Dollar im Dezember 2025, nach dem Bericht von Sports Illustrated vom 22. Mai 2026, und 393.000 im September 2026. Das ist rund das Sechsfache.
  • Pikachu: 148.800 US-Dollar im Februar und 480.000 Ende September 2026, gut das Dreifache.
  • Mew δ: 86.620 US-Dollar im April und 192.000 im Juli 2026, gut das Doppelte.

Ein solcher Anstieg beschreibt den Moment, in dem mehrere Bieter dieselbe Karte unbedingt wollten. Wie ein Preis in einer Auktion zustande kommt und wovon er abhängt, steht in Wie der Preis einer Sammelkarte entsteht. Die Einzelwerte von Pikachu, Glurak, Mew und Nachtara in allen Noten stehen in unseren Wertratgebern Pikachu-Karten Wert (erscheint am 21. Oktober), Glurak-Karte Wert (erscheint am 23. Oktober), Nachtara-Karte Wert (erscheint am 26. Oktober) und Mew- und Mewtu-Karten Wert (erscheint am 27. Oktober).

Was Gold-Star-Karten so selten macht

Die kleine Auflage

Gold-Star-Karten lagen ganz normal in Boostern, nur sehr selten: Ungefähr in jedem zweiten Display steckte eine, so beschreibt es Bulbapedia. Wer damals ein ganzes Display öffnete, hatte also gute Chancen, ohne Gold Star nach Hause zu gehen.

Gespielt statt gesammelt

Die Karten hatten starke Attacken und waren deshalb im Spiel begehrt. Jedes Deck durfte nur eine Gold-Star-Karte enthalten, und wer eine besaß, spielte sie meist auch: Sie wurde gemischt, ausgespielt und getauscht. Eine Gold-Star-Karte in perfektem Zustand ist deshalb fast immer eine, die damals jemand beiseitegelegt hat.

Die Note 10 ist knapp

Vom Flemmli führt PSA nach dem Bericht von ComicBook nur 19 Exemplare in der Note 10. Entsprechend groß ist der Abstand zwischen den Noten: In einer US-Preisdatenbank lag das Gold-Star-Pikachu im Oktober 2026 in der Note 9 bei rund 21.500 US-Dollar und in PSA 10 bei rund 64.800, also beim Dreifachen. Bei einer Gold-Star-Karte entscheidet die Note über den größten Teil des Werts.

Die Vorgänger und die Preiskarten aus Japan

Die Idee ist älter als der Stern. Schon in den Erweiterungen Neo Revelation und Neo Destiny gab es schimmernde Karten mit Pokémon in ihrer seltenen Farbe, ebenfalls mit der Regel „nur eine je Deck“. Ein solches Schimmerndes Kabutops aus Neo Destiny zeigt das Foto oben. In Japan erschienen die Evoli-Entwicklungen mit Gold Star zuerst als Preiskarten für Mitglieder des Pokémon Players Club, und das japanische Nachtara hielt mit 180.000 US-Dollar bis zum Frühjahr 2026 den Rekord aller Gold-Star-Karten.

Woran du eine echte Gold-Star-Karte erkennst

Bei Preisen in dieser Höhe lohnt sich für Fälscher jede Mühe. Sechs Merkmale trägt jede echte Gold-Star-Karte, und du prüfst sie in dieser Reihenfolge:

  1. Der Stern glänzt. Hinter dem Namen und als Seltenheitssymbol unten rechts steht ein goldener Stern in Folie, der beim Kippen im Licht aufleuchtet. Ein flach gedruckter gelber Stern ist ein Warnzeichen.
  2. Das Pokémon trägt seine seltene Farbe. Jede Gold-Star-Karte zeigt die Farbvariante des Pokémon: Rayquaza ist schwarz, Garados rot. Ein Gold Star in den gewohnten Farben ist keiner.
  3. Die Figur ragt aus dem Bild. Ein Teil des Pokémon reicht über den Rahmen des Bildfensters hinaus, und die Ecken von Bildfenster und Attackenfeld tragen goldene Akzente mit glänzenden Schatten.
  4. Immer derselbe Illustrator. Alle Gold-Star-Karten hat Masakazu Fukuda gezeichnet, sein Name steht unten links.
  5. Immer ein Basis-Pokémon. Eine Gold-Star-Karte als Entwicklung gibt es nicht.
  6. Nummer und Set passen zur Liste oben. Ein Flemmli trägt 108/109 und das Symbol von EX Team Rocket Returns. Jede andere Kombination ist eine Fantasiekarte, und ein Nachtara mit dem Jubiläumslogo ist der Nachdruck von 2021.
Unterer Teil der deutschen Karte Schimmerndes Kabutops im PSA-Gehäuse, unten links der Name des Illustrators Hironobu Yoshida, unten rechts die Nummer 108/105 mit Seltenheitssymbol
Unten links der Illustrator, unten rechts Nummer und Seltenheitssymbol, hier beim Schimmernden Kabutops von 2002. Auf einer Gold-Star-Karte steht links immer Masakazu Fukuda und rechts der goldene Stern.

Bei einer Karte im Gehäuse kommt ein siebter Schritt dazu: Die Zertifikatsnummer auf dem Etikett lässt sich beim Grader online nachschlagen, bei PSA über die Zertifikatsprüfung. Karte, Note und Bild in der Datenbank müssen zum Gehäuse in deiner Hand passen. Die allgemeinen Prüfungen mit Licht, Kante und Druckraster stehen in Gefälschte Pokémon-Karten erkennen, und wie du Stern und Kanten mit Lupe oder Mikroskop ansiehst, bei TCG Journal unter TCG-Zubehör: Karten prüfen und pflegen.

Gold-Star-Karten graden, verkaufen und kaufen

Für eine lose Gold-Star-Karte in gutem Zustand ist das Grading fast immer der erste Schritt, weil zwischen den Noten so viel Geld liegt. Wie du den Zustand vorher selbst einschätzt, was erlaubt ist und was nicht, steht in Karten reinigen vor dem Grading; die Rechnung, ab wann es sich lohnt, und der Weg über PSA in Frankfurt, CGC in München und AOG bei Nürnberg in Pokémon-Karten graden lassen.

Fast alle Rekorde oben sind in Auktionen entstanden, und genau so funktionieren die Live-Shows auf Slabhit, nur in Minuten statt in Wochen. Eine Gold-Star-Karte vor der Kamera, von vorn und hinten, mit Etikett, Nummer und dem Stern im Licht, beantwortet die Fragen der Bieter, bevor sie gestellt werden. Als Käufer fragst du im Chat nach genau diesen Ansichten und bietest dann in der App. Wie das abläuft, steht in Wie eine Live-Auktion abläuft, die nächsten Shows findest du unter Live, und wer selbst Karten anbieten will, liest Verkäufer werden.

PSA-10-Slab einer chinesischen Rayquaza-VMAX-Karte mit Etikett GEM MT 10 und Preisschild 770 Euro in der Hand vor der Kamera, Bildschirmfoto aus der Slabhit-App
So sieht ein Slab in der Live-Show aus: Etikett, Note und Preis vor der Kamera, hier eine moderne Rayquaza-Karte in PSA 10 aus der Opening Show am 15. September 2026. Bildschirmfoto aus der Slabhit-App.

Häufige Fragen

Was ist eine Gold-Star-Pokémon-Karte?

Eine Karte aus den Jahren 2004 bis 2007, die ein Basis-Pokémon in seiner seltenen Farbvariante zeigt, mit einem goldenen Stern hinter dem Namen und als Seltenheitssymbol. Auf Englisch gibt es 27 davon.

Wie viele Gold-Star-Karten gibt es?

Auf Englisch 27, verteilt auf neun EX-Erweiterungen von EX Team Rocket Returns bis EX Power Keepers und die Promo-Serie POP Series 5. Dazu kommen japanische Karten, etwa die Evoli-Entwicklungen als Preiskarten des Pokémon Players Club.

Welche Gold-Star-Karte ist die teuerste?

Flemmli (Torchic) aus EX Team Rocket Returns in PSA 10, verkauft für 2.700.000 US-Dollar in einer Auktion, die am 10. September 2026 endete. Dahinter folgen Rayquaza in CGC Pristine 10 und Hydropi in PSA 10 mit je 1.020.000 US-Dollar.

Gibt es Gold-Star-Karten auf Deutsch?

Ja. EX Verborgene Mächte, die deutsche Ausgabe von EX Unseen Forces vom August 2005, enthält Entei, Raikou und Suicune mit Gold Star unter denselben Nummern 113 bis 115, so beschreibt es Pokézentrum. Die Rekorde von 2026 betreffen englische und japanische Ausgaben.

Wie erkenne ich eine gefälschte Gold-Star-Karte?

An sechs Merkmalen: Der Stern ist glänzende Folie, das Pokémon trägt seine seltene Farbe, die Figur ragt aus dem Bildfenster, der Illustrator ist Masakazu Fukuda, es ist ein Basis-Pokémon, und Nummer und Set passen zusammen. Bei einem Slab prüfst du zusätzlich die Zertifikatsnummer beim Grader.

Lohnt es sich, eine Gold-Star-Karte graden zu lassen?

Bei gutem Zustand meistens ja, denn zwischen der Note 9 und der Note 10 liegt bei Gold-Star-Karten oft das Dreifache. Entscheidend ist, welche Note die Karte realistisch bekommt; wie du das einschätzt, steht in Pokémon-Karten graden lassen.

Warum sind Gold-Star-Karten so teuer?

Weil drei Dinge zusammenkommen: eine kleine Auflage von ungefähr einer Karte je zwei Displays, viele Exemplare, die damals gespielt wurden, und sehr wenige in der Note 10. Vom Flemmli führt PSA nur 19 Exemplare in dieser Note.

Kurz gesagt

Gold-Star-Karten sind 27 englische Karten aus den Jahren 2004 bis 2007, erkennbar am goldenen Stern hinter dem Namen und an der seltenen Farbe des Pokémon. 2026 hat sich ihr Rekordpreis verfünfzehnfacht, bis zu 2.700.000 US-Dollar für Flemmli in PSA 10. Wer eine besitzt, prüft sie an den sechs Merkmalen, lässt sie bei gutem Zustand graden und zeigt sie dann dort, wo mehrere Bieter sie zugleich sehen.

Stand: Oktober 2026. Alle Beträge sind US-Dollar und, wo es die Quelle angibt, einschließlich Aufgeld. Jede Zeile der Preistabelle ist ein belegter Einzelverkauf.

Hinweis: Bei diesem Beitrag haben uns KI-Werkzeuge unterstützt, einzelne Bilder sind mit KI bearbeitet. Inhalt und Aussagen verantwortet das Slabhit-Team.